Spielfilm Deutschland 2021
In Wiesenried ticken nicht nur die Uhren langsamer, auch die Post kann ein wenig länger brauchen. Als Barthl (Friedrich von Thun) jedoch eine Karte mit der Verspätung von stattlichen elf Monaten in den Stall flattert, ist das kein Anlass für heiteres Schulterzucken: Er hat ein mögliches Wiedersehen mit seiner Tochter Johanna (Brigitte Hobmeier) versäumt, die das Elternhaus vor 23 Jahren im Streit verlassen hat. Nun weiß Barthl weder, ob sie ihn weiterhin treffen will, noch wo das sein könnte! Jetzt erst recht – das rät ihm Pensionswirtin Sophie (Aglaia Szyszkowitz). Er soll seinen Mut zusammennehmen und sie suchen! Als Barthel die Weltenbummlerin bei einem nahe gelegenen Umweltschutzprojekt ausfindig macht, erlebt er eine Überraschung, die sein eigenbrötlerisches Herz zum Schmelzen bringt: Er hat einen Enkel (Jawad Karim Rajpoot), mit dem er sich auf Anhieb bestens versteht. Sorgen macht Sophie indes ein älteres Gästepaar (Hark Bohm, Christine Ostermayer), das sich seltsam verhält. Als sie beim Stöbern auf einen verdächtigen Brief stößt, läuten bei der Pensionswirtin die Alarmglocken.
Mit Aglaia Szyszkowitz, Friedrich von Thun, Brigitte Hobmeier, Jawad Karim Rajpoot, Christine Ostermayer u.a. | Buch: Philipp Weinges | Regie: Michaela Kezele
Besetzung:
Leonie: Carolin Garnier
Postangestellte: Barbara Maria Messner
Postbote: Cengiz Öztunc
Sophie: Aglaia Szyszkowitz
Quirin Burger: David Baalcke
Ferdinand: Philipp Sonntag
Rosalie: Bettina Mittendorfer
Peter: Manfred Schopf
Freund von Amir: Leif Eisenberg
Vermieterin: Sonja Beck
Laborantin: Laura Kellermann
Margarethe Bosch: Christine Ostermayer
Johanna: Brigitte Hobmeier
Paul: Jochen Paletschek
Hans Bosch: Hark Bohm
Wirt: Sebastian Horn
Barthl: Friedrich von Thun
Schorsch Müller: Marcus Grüsser
Amir: Jawad Karim Rajpoot
Laborant: Florian Braig
Max: Emanuel Fitz
Mitwirkende:
Musik: Sebastian Horn
Musik: Peter Horn
Kamera: Peter von Haller
Drehbuch: Philipp Weinges
Regie: Michaela Kezele
Bildquelle: ARD Degeto / Hendrik Heiden